Neue Wiederholungsprüfung ab WS 2016/17

Am  1. Oktober 2016 tritt eine neue Zwischenprüfungsordnung in Kraft. Im Wesentlichen betreffen die Neuregelungen die Wiederholungsprüfung (§ 10 Zwischenprüfungsordnung):

Die mündliche Wiederholungsprüfung  wird durch eine schriftliche Wiederholungsprüfung ersetzt.

Für diese müssen die für die Zwischenprüfung erforderlichen Klausuren innerhalb von zwei Fachsemestern bestanden werden. In der Wiederholungsprüfung werden dabei diejenigen Rechtsgebiete (Zivilrecht, Strafrecht, Öffentliches Recht), in denen im ersten Versuch die für die Zwischenprüfung erforderliche Anzahl an Klausuren erreicht wurde, auf den jeweiligen Teil der Zwischenprüfung angerechnet.

Dies bedeutet, dass beim Bestehen von z.B. drei Zivilrechtsklausuren oder zwei Klausuren aus dem Öffentlichen Recht oder einer Strafrechtsklausur diese „blockweise“ für die Wiederholungsprüfung angerechnet werden. Es müssen dann nur noch die Klausuren der fehlenden Rechtsgebiete bestanden werden. Eine Anrechnung einzelner Klausuren ist nicht möglich. Ein Ausnahme besteht für die Strafrechtsklausur, da hier das Rechtsgebiet tatsächlich nur durch eine Klausur abgedeckt wird.

Die neue Zwischenprüfungsordnung gilt ab Inkrafttreten grundsätzlich für alle Studierenden. Studierende, die schon zur Zwischenprüfung zugelassen sind, können einen schriftlichen Antrag stellen, um noch die  „alte“ mündliche Wiederholungsprüfung zu absolvieren (§ 12 Abs. 2 Zwischenprüfungsordnung). Anträge können bis zum 1. Oktober 2017 gestellt werden.

Sollten Sie Fragen haben, wenden Sie sich bitte an die Mitarbeiterinnen des Prüfungsamtes:
Buchstaben A - K: Susanne Reck, sreck@law.uni-kiel.de, Tel. 0431/880-7253
Buchstaben L - Z: Dörte Brogmus, dbrogmus@law.uni-kiel.de, Tel. 0431/880-7250